Weser 2 - WSV-Rudern

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Auf der Weser ist es schön!

Egal, ob Frühjahr oder Herbst – Langstreckenrudern auf der Weser gehört zum Ruderjahr wie der Rollsitz ins Boot! Und so fand Alois für den 09. November (der späte Termin auf besonderen Wunsch eines Chinareisenden) 12 Mitstreiter, die sich mit drei PKW und zwei Gig-Vierern bereits früh am Sonntagmorgen auf den Weg nach Hameln machten. Das Aufriggern beim Ruderverein Weser geschah mit leichtem Zeitdruck,  da sich ein Frachter weseraufwärts zum Schleusen angekündigt hatte.

Mit kalten Fingern ließ es sich wohl doch nicht so schnell schrauben – wir waren jedenfalls zu langsam und mussten vor der Schleuse herumdümpeln, bis „Uranus“ (übrigens auch zu sehen in einer Weserdokumentation des NDR-Fernsehens) endlich herausfuhr und die Schleuse für unsere Boote frei machte.  

Nach dem Abenteuer Schleuse konnten wir uns auf der den meisten Teilnehmern bereits bekannten Strecke endlich warmrudern. Am Rintelner Kanuclub erwartete uns der Landdienst, der zwischenzeitlich bereits zwei der drei Fahrzeuge zum Tagesziel nach Minden gebracht hatte. Toilettenbesuch und Steuermannswechsel waren schnell erledigt, und schon ging es mit frischen Kräften weiter. Bei Sonnenschein und einer Fließgeschwindigkeit von bis zu 6,8 km/h wechselten wir auf der mäandernden Weser ins Bundesland Nordrhein-Westfalen.  

Der nächste Wechselpunkt war in Vlotho. Von dort aus ging es dann auf den wohl schönsten Streckenabschnitt unter der A2 hindurch und um das Hermannsdenkmal  herum. Mit der Moorvenus gab es noch einen kurzen Zwischenhalt zwecks weiteren Steuermannswechsels – dies nutzte das Team der Moorhexe aus, um zu überholen – gute Taktik, denn so waren am Zielort ausreichend Helfer  da, um die schwere Moorvenus aus dem Wasser zu nehmen.

Die berichtsmäßig gänzlich unspektakuläre Fahrt (keine besonderen Vorkommnisse!) endete 15 Minuten vor Plan! Doch wer hoffte, auch entsprechend früher wieder daheim zu sein, wurde enttäuscht: in der „Weserlust“ verging uns fast die Lust – wir mussten reichlich lange auf unser Essen warten. Aber irgendwann waren wir dann doch wieder in Altwarmbüchen und die in Minden bereits abgeduschten Boote lagen dank guter Teamarbeit  auch ruckzuck wieder im Regal.

DK

 
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