Wellenreiten - WSV-Rudern

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Wellenreiten auf der Mosel

Die Idee über Pfingsten an die Mosel zu fahren hatten viele. Daher mussten sich die Wanderruderer auch den Fluss mit vielen Booten teilen. Da es sich bei den anderen Booten aber fast ausschließlich um Boote mit Motor handelte, die so richtig große Wellen erzeugten, konnten die meisten ganz neue Erfah-rungen auf dem Wasser sammeln.

"Ruder halt ? Blätter ab ? Boot parallel zu den Wellen, überlegen nach Back- oder Steuerbord und auf den Wellen reiten". Hierbei waren vor allem die Obleute gefragt, auf die man sich hundertprozentig verlassen konnte. Aber auch für die Mannschaften waren die Wellen eine Herausforderung. Ein Gewitter mit Hagelschauer, das uns ausgerechnet in der Schleuse erwischte, überlebten alle pudelnass und einige murmelten: echt Adventure. Dafür ging es dann in den eingelegten Pausen total entspannt zu, ob in den Weindörfern Beilstein, Brodenbach oder Winningen ? überall wartete der Moselwein auf uns und dementsprechend stieg die Stimmung höher als die Wellen. Die Weiterfahrt wurde danach immer lustiger, zumal auf der Barke rege Kommunikation wegen der besonderen Anordnung der Ruderplätze möglich war. Anders als auf dem "normalen" Ruderboot sitzen hier zwei Ruderer nebeneinander und bis zu drei "Touristen" hatten ebenfalls noch Platz. Als Barke und Doppelvierer dann abends am Pfingstmontag im Ko-blenzer Ruderverein Rhenania anlegten, die tonnenschwere Barke mit vereinten Kräften und Ingenieurskunst wieder auf dem Trai-ler lag, war man sich einig: Pfingsten war mal wieder viel zu kurz.

Quelle: Ulla Brand

 
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