Weiberwanderfahrt - WSV-Rudern

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Frauenachter mit Hindernissen

Die Weiberwanderfahrt stand 2014 unter keinem guten Stern: erst fehlte ein Ziel, und dann kam auch der Termin noch irgendwie abhanden. Aber es gab schließlich eine rettende Idee: Wir begnügen uns mit einem Tagesausflug, einer  Fahrt im Doppelachter des Hildesheimer Ruderclubs. Beim Termin mussten wir uns nach den Hildesheimern richten, und dann ging es auf die Suche nach 9 mitfahrwilligen Frauen. Woran es lag, ist nicht bekannt – es fanden sich schließlich nur 7 Frauen, die am 11.10. Zeit und Lust für die geplante Rudertour hatten, so dass die Fahrt schlussendlich nur mit zwei männlichen Aushilfen – Bernd und Klaus – stattfinden konnte.

Dafür, dass den Herren die Teilnahme an der Weiberwanderfahrt teilnehmen gestattet war, hatten Sie auch die Ehre, die Fahrzeuge für die Hin- und Rückfahrt zu stellen und die Truppe zu fahren. Im Boot durfte Klaus das Steuer übernehmen und Bernd in den Bug gehen. Beim Tragen des Gigachters war manche Frau auch dankbar für die starken Arme der männlichen Mitruderer.

Das Wetter war ideal zum Rudern – mittlere Temperaturen, die kurze Ärmel und Hosen erlaubten, und Wind spürte man auf dem Kanal auch nicht. Gerudert wurde bis zur Schleuse nach Bolzum, und zum ersten Mal erlebten diejenigen, die die Strecke bereits kannten, Gegenverkehr in Form eines großen Frachters. Dorothee hatte als einzige  daran gedacht, dass zu einer Weiberwanderfahrt auf jeden Fall auch Sekt gehört, so dass eine Flasche anlässlich der Wendepause vor der Schleuse durch das Boot ging.

Um als Wanderfahrt zu gelten, muss eine Rudertour mindestens 30 km lang sein. Das bedeutet in Hildesheim regelmäßig eine kleine Extrarunde. Doch bei einigen Teilnehmer/innen war die Sehnsucht nach einer Toilette so groß, dass wir bereits vor Erreichen des Kilometerziels am Steg anlegen mussten. Und dann fehlte die Lust, noch einmal wieder ins Boot zu steigen, nur um noch einen Kilometer zu rudern.

Im Verein stellte sich dann die Frage: „Wie bringe ich die Dusche dazu, warmes Wasser zu speien?“ Irgendwie scheint da jeder Verein ein eigenes System zu haben – drücken, drehen oder wie hier ganz modern mit den Händen wedeln.... Als dann alle in frische Wäsche gehüllt waren - nach einem „Huch, was habe ich denn für eine Hose mitgenommen“ oder „oh je, ich habe meinen Rock vergessen“, ging es zum Kalorienauffüllen ins Cafe Del Sol. Hier konnte Klaus dann zum Abschluss eines gelungenen Tages noch seine medizinischen Fähigkeiten als Ersthelfer am Umfallort unter Beweis stellen.

Dank an Klaudi für die Organisation und an die 2 Aushilfsmänner,  die den Ausflug vor dem Scheitern bewahrten!

 
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