Lückenrudern - WSV-Rudern

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Lückenrudern

Winterruderabenteuer

Im Januar herrschte wieder einmal Eiszeit, nach einem kurzen Intermezzo war der Alti ab Mitte Januar wieder zugefroren. Gelegentlich wurde also sonntags wieder der befreundete hannoversche DRC um Asyl ersucht.
Erst zum Monatsende bescherten etwas wärmeren Tage  dem  See wieder einen eisfreien Bereich. Sehnsuchtsvoll hofften die Ruderer des WSV  auf weitere Taufortschritte -  leider vergeblich. Eine kleine Gruppe mochte am ersten Februarsonntag nicht mehr warten: Mit dem in einem Bootswagen liegenden Dreier "Beluga" machten sie sich auf den Weg zu einer geeigneten Stelle, um das Boot ins Wasser zu bringen. Entgegenkommende Jogger und Spaziergänger staunten nicht schlecht, als sie dem Wandergrüppchen mit dem Boot begegneten. Noch mehr konnten sie etwas später staunen, als die Beluga auf dem Wasser ihre Kreise zog.  Klaus‘ Plan war gelungen, es gab eine gut geeignete Einsetzstelle für das Boot, nicht einmal nasse Füße bekam man, wie sonst gelegentlich, wenn bei vereistem Steg die Boote am Strand zu Wasser gelassen wurden.
Vorsichtig ruderte das Grüppchen über die eisfreie Zone, musste hin und wieder Eisschollen ausweichen und lauschte dem knisternden Eis, das die Ruderstrecke auf wenige hundert Meter beschränkte. Es war das Abenteuer, das auf den See gelockt hatte, weniger die Absicht, möglichst viele Kilometer zu rudern.

Und da für die vier Ruderwütigen nur drei Ruderplätze zur Verfügung standen, wurde nach jeder Runde gewechselt. Immerhin doch sieben Kilometer zeigte der Fitness-Tracker an, als die Mannschaft das Spektakel zwischen den Eisschollen beendete, den Kahn wieder zurück in die Halle brachte und sich nach ausgiebiger Bootspflege (ja, das Boot wurde innen und außen abgewischt, und auch die Rollschienen wurden nicht vergessen!) auf einen wärmenden Grog in die Küche des Vereinsheims begab.

DK

 
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