Allertour - WSV-Rudern

- Rudern - SUP -
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Spontanausflug auf die Aller

Dass eine schöne Tagestour auch mal ganz kurzfristig stattfinden kann, zeigte sich im Juni:
Nachdem unsere Schnupperer schon so viel von erlebnisreichen Wanderfahrten gehört hatten, wuchs der Wunsch, selbst endlich auch einmal auf anderen Gewässern zu rudern. Es war ein Mittwoch, und Jürgen erinnerte sich an die Allertour von Boye nach Marklendorf. Schnell fanden sich drei Mitruderer,  und nach einer kurzen Mail am Donnerstag war die Besatzung eines Vierers komplett. Da nur der kleine Hänger zur Verfügung stand, wurde auf eine Ausschreibung verzichtet, und wir starteten mit 5 Rudersleuten und zwei Autos samstags früh um acht – ja, und Jürgen, eigentlich Langschläfer, war pünktlich!
Die Fahrt ging zunächst zu unserem Zielort, Marklendorf, wo Thorsten seinen Wagen abstellte, und dann nach Boye.  Abladen, Boot fertig machen, Dixi-Klo besuchen, zwei Motorboote vorbeilassen – und dann ging es los, für zwei von uns die allererste Wanderfahrt! Unter Anleitung von Jürgen durften  unsere Neuruderer auf dieser Fahrt auch erste Steuererfahrungen sammeln.
Für die Schleusungen, zunächst in Oldau, wurde Thorsten zum Schleusenwärter ernannt: Wasser einlassen, Tor öffnen, Tor schließen, Wasser ablassen, Tor öffnen und nach der Ausfahrt des Bootes wieder schließen – und immer schön abwarten, vor der nächsten Aktion muss die vorherige erst ganz abgeschlossen sein, sonst funktioniert nichts!  Nachdem diese Übung gemeistert war, ging es weiter nach Winsen, wo bei einer Rast auf dem dortigen Campingplatz mit Sekt auf die Fahrt angestoßen wurde.
Weiter ging es auf der Aller – und das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite: Sonne, wenig Wind und angenehme Temperatur. Da konnte uns auch ein Wasserskiläufer mit zugegebenermaßen recht ansehnlichen Kunststückchen nicht aus der Ruhe bringen. Richtig in Schweiß kam Thorsten dann noch einmal bei seinem Job als Schleusenwärter in Bannetze. Anfangs hakte irgendetwas, so dass Jürgen ausstieg und der hauptberufliche Allerschleusenwärter telefonisch um Rat gefragt werden musste. In der Schleuse kommentierte Nicole Thorstens Hin- und Herlaufen zwischen den Toren mit den Worten: „ Du musst nicht joggen – du kannst auch sprinten!“
Unsere Anlegestelle am Zielort war von mehreren osteuropäischen Motorbootlern belegt, die auf unsere Bitte hin jedoch bereitwillig Platz machten.  Und während die Männer dann Jürgens Wagen samt Hänger holten, lauschten die wartenden Damen russischer Konversation. Nachdem uns die freundlichen Herren dann sogar noch geholfen hatten, das Boot auf den Hänger zu wuchten, traten wir zufrieden den Heimweg an, und Inka nahm sich fest vor, bald auch einmal eine solch nette Fahrt für die (anderen) Schnupperruderer zu organisieren.

DK


 
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